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FC 08 Homburg auf Kurs: Trainer Jens Kiefer zieht eine Zwischenbilanz

Bis auf einige Nachholspiele ist die Vorrunde der Regionalliga Südwest beendet.

Chef-Trainer Jens Kiefer // Foto: rb

Unser FC 08 Homburg, der am Montag beim SV Waldhof Mannheim sein letztes Vorrundenspiel nachholen wird, liegt zur Zeit mit 27 Punkten auf Rang Sechs. Damit haben die Grün-Weißen bisher sportlich ihr Soll erfüllt, wie Trainer Jens Kiefer unter anderem im folgenden Interview erklärte.

 

Nach 16 Spielen liegt der FC 08 Homburg mit 27 Punkten und einem Torverhältnis von 24:21 auf Platz Sechs. Wie sieht Ihre sportliche Zwischenbilanz nach 16 Spielen aus?

Jens Kiefer: 27 Punkte sind aus meiner Sicht absolut im Rahmen des Erwarteten und ok. Man muss bedenken, dass wir ein komplett neues Team aufgebaut haben, das sich in den letzten Wochen stabil und spielerisch solide präsentierte. Bis zum Spiel in Offenbach waren wir nicht konstant genug. Es gab zuvor im Wechsel gute Spiele mit Erfolgen, aber auch schwache Spiele mit Niederlagen. Inzwischen sind wir neun Pflichtspiele (6 Punktspiele, 3 Pokalspiele) ungeschlagen. Sicherlich wäre der eine oder andere Punkt schon noch mehr möglich gewesen. Dennoch: Wir sind voll im Soll.

Wo liegen die Stärken beziehungsweise noch die Schwächen in ihrem Team?

Jens Kiefer: Positiv ist auf jeden Fall, dass wir als Team funktionieren. Dies gilt nicht nur nach Siegen, sondern auch nach Misserfolgen. Eine stetige Weiterentwicklung im spielerischen und taktischen Bereich ist festzuhalten. Unsere Stärke ist die Teamgeschlossenheit. Unsere Defensivarbeit funktioniert immer besser. Verbesserungspotential gibt es auf jeden Fall beim bedingungslosen Angriff bei meiner Mannschaft. Sie kann noch nicht den Gegner so stark unter Druck setzen, um nicht zu anfällig für Konter zu sein. Darüber hinaus gilt es weiter an unsere Torchancenverwertung zu arbeiten.

Wie weit ist der FC 08 Homburg vom optimalen spielerischen Zustand entfernt?

Jens Kiefer: Ein Optimum gibt es bei keiner Mannschaft. Es gilt immer prozentual gesehen etwas zu verbessern.

Mit durchschnittlich 2526 Zuschauern im Waldstadion liegt der FCH in der Zuschauergunst auf Platz vier. Sind Sie und Ihre Mannschaft damit zufrieden?

Jens Kiefer: Klar, das Topspiel am ersten Spieltag gegen den 1. FC Saarbrücken mit 11 000 Zuschauern hat unseren Schnitt nach oben angehoben. Aber auch ansonsten können wir mit der Unterstützung durch unsere Fans mehr als einverstanden sein. So kamen gegen den Tabellenvorletzten TuS Koblenz immerhin 1700 Zuschauer.

Vor der Winterpause stehen nach dem Nachholspiel am Montag beim SV Waldhof Mannheim, noch drei Partien der Rückrunde auf dem Programm. Was haben Sie sich kurzfristig, aber auch über die Winterpause hinaus noch vorgenommen?

Jens Kiefer: Mit Mannheim, Saarbrücken, dem Heimspiel gegen Kaiserslautern und anschließend in Trier haben wir einige schwere Aufgaben vor uns. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir hier noch einige Punkte holen werden. Was darüber hinaus tabellarisch noch möglich ist, muss man abwarten. Es kommt sicherlich auch darauf an, wie die Teams aus dem oberen Tabellendrittel aus der Winterpause kommen. Prognosen kann man keine stellen. Für den FCH gilt es Platz fünf oder sechs langfristig für diese Saison zu stabilisieren. Wenn wir in dieser Tabellenregion am Ende der Saison stehen, ist das für mich völlig in Ordnung.

Wie gehts nach dem letzten Spiel in Trier weiter? Gibt es personelle Veränderungen?


Jens Kiefer: Nach dem 5. Dezember (Spiel in Trier) werden wir noch bis zum 15. Dezember trainieren. Es wird einen Laktattest geben, um für jeden Spieler einen individuellen Trainingsplan für die Pause zu erstellen. Am 13. oder 14. Januar werden wir die Vorbereitungen zur Restrückrunde aufnehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich davon aus, dass wir mit dem gleichen Kader im nächsten Jahr weiterspielen. Sicherlich kann es sein, dass der eine oder andere Spieler weg will, weil ein anderer Verein ihn haben will oder er mit seiner persönlichen Situation beim FCH unzufrieden ist. Meinerseits werde ich nicht versuchen, unbedingt diesen Spieler zu halten. Neuzugänge gibt es nur, wenn es Abgänge gibt oder sich ein Spieler anbietet, der uns über die Saison hinaus verstärkt.

Zum Abschluss die Frage: Wer macht das Rennen um die ersten beiden Tabellenplätze, welche Teams kämpfen um den Klassenerhalt?

Jens Kiefer: Ganz klar, Kickers Offenbach, die SV Elversberg und der 1. FC Saarbrücken werden Platz Eins und Zwei unter sich ausmachen. Wobei ich die SVE aufgrund ihres starken und ausgeglichenen Kaders als Topfavorit sehe. Zu den Abstiegskandidaten gehören die sechs Teams, die zur Zeit auf den letzten sechs Rängen stehen.


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Alle Spiele im Überblick

TABELLE

1. Saarbrücken 17    23  43
2. Elversberg 17    23  38
3. Steinbach 17    18  36
4. Homburg 17    33
5. Ulm 17    11  25
6. Mainz II 17    25
7. Alzenau 17    24
8. Freiburg II 17    -3  24
9. Hoffenheim II 17    23
10. Offenbach 17    -2  23
11. Walldorf 17    22
12. Bahlingen 17    -2  21
13. Aalen 17    20
14. Frankfurt 16    -10  18
15. Gießen 17    -17  17
16. Pirmasens 17    -14  13
17. Balingen 16    -15  8
18. Koblenz 15    -28  3
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