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FCH will mit Sieg in die Winterpause

Nach drei sieglosen Partien in Folge in der Regionalliga Südwest möchte sich der FC 08 Homburg mit einem Sieg am Freitagabend ab 19.30 Uhr bei Eintracht Trier in die Winterpause verabschieden.

Sowohl für FCH-Trainer Jens Kiefer, als auch für Mittelfeldspieler Steven Kröner gibt es ein Wiedersehen mit Spielern und Vereinsfunktionären der Eintracht, standen doch Kiefer und Kröner noch in der letzten Saison bei den Moselanern unter Vertrag.

Kiefers Gastspiel dauerte aber nur einige Wochen in diesem Jahr. Er zeigte sich mit den finanziellen Rahmenbedingungen für die laufende Saison nicht einverstanden. „Ich wollte unter Profi-Bedingungen mit Vollprofis arbeiten, das war aber nicht mehr möglich, obwohl mir dies zugesagt wurde“, so der heutige Homburger Trainer. Schließlich wurde der Vertrag zwischen der Eintracht und Kiefer, der bis zum Juni 2015 beschlossen war, vorzeitig aufgelöst. „Für mich sind diese Ereignisse Vergangenheit“, sagt Kiefer. Auch mit eventuellen Unmutsäußerungen von den Rängen des Trierer Moselstadions am Freitag in Richtung seiner Person könne er leben. „Ich hoffe, dass wir uns in Trier mit einem Sieg noch etwas nach oben in der Tabelle verbessern können“, so Kiefers sportliche Erwartungshaltung.

Dabei rechnet der Homburger Trainer mit einem offenen Spiel auf schwer bespielbarem Boden. „Kleinigkeiten werden diese Begegnung entscheiden. Wir müssen 90 Minuten hellwach sein.“ Auszeiten, wie jene entscheidenden zehn Minuten bei der 0:1-Niederlage in Saarbrücken und jene fünf Minuten bei der 2:3-Heimniederlage gegen die U23 des 1. FC Kaiserslautern, in der der FCH mit 1:2 in Rückstand geriet, sollten in Trier vermieden werden. Kiefer: „In der Abwehr ist Trier sehr stabil, wie die Anzahl der 19 Gegentreffer zeigt.“ Nur fünf Teams der Regionalliga Südwest haben bisher weniger Tore kassiert, als der Tabellendreizehnte Trier. Zehn Spiele blieb Eintracht Trier bisher ohne Gegentor. Und auf diese Bilanz hofft Eintracht Trainer Peter Rubeck. „Hinten läufts ganz gut, aber in der Offensive haben wir ganz große Probleme“, so Rubeck.

Immerhin in den letzten acht Spielen verlor Trier nur zwei Mal. Vier Spiele endeten Unentschieden und zwei Partien wurden gewonnen. Rubeck: „Mit einem Durchschnittsalter von 23,05 Jahren haben wir eines der jüngsten Teams der Liga. Besonders im Angriff macht sich das bemerkbar.“ Nur 15 Tore in 18 Spielen zeigen auf, wo der Schuh bei der Eintracht am meisten drückt. Nur der Vorletzte TuS Koblenz (12 Treffer) hat noch weniger in den gegnerischen Kasten getroffen, als die Elf von Peter Rubeck. „Der FC Homburg hat zwar nach einer starken Serie zuletzt nicht mehr ganz so erfolgreich gespielt, aber ich rechne fest damit, dass er sich am Ende der Saison zwischen Rang vier bis sechs platzieren wird.“ Für Trier gehe es darum, möglichst optimal zu punkten. „Bei möglichen fünf Absteigern, sind wir noch lange nicht gerettet“, so der einstige FCH-Coach Rubeck.

Viel länger als Kiefer stand Steven Kröner bei Eintracht Trier unter Vertrag. „Ich hatte zwei schöne Jahre in Trier. Immerhin haben wir zweimal den Pokal gewonnen und standen in der ersten Runde des DFB-Pokals.“ Mit einigen Spielern der Eintracht weiter in Kontakt. „Ich rechne mit einem schwer bespielbaren tiefen Boden aber ich hoffe, dass wir uns dennoch mit einem Sieg durchsetzen.“ Schließlich habe man das Hinspiel im Waldstadion mit 0:2 gegen Trier verloren. „Für beide Mannschaften ist es ein wichtiges Spiel. Für uns geht es darum, dass wir uns mit drei Punkten wieder nach oben orientieren können und nicht weiter an Boden verlieren.“ Nach nur einem Punkt für den FCH in den letzten drei Spielen, sollte man in Trier wieder zurück in die Erfolgsspur kommen.

Jens Kiefer wird wieder auf die zuletzt verletzt fehlenden Giancarlo Pinna und Clement Halet zurückgreifen können. Dafür fehlen die wegen der fünften gelben Karte gesperrten Nils Fischer und Sebastian Wolf. „Sebastian hätte ohnehin nicht gespielt, da sein Knie wegen einer Meniskusverletzung nach dem Spiel gegen Kaiserslautern wieder dick geworden ist“, informiert der Homburger Trainer. Ob der FC 08 Homburg neben Patrick Schmidt noch einen weiteren Stürmer in der Anfangsformation aufbietet, sei offen.


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Alle Spiele im Überblick

TABELLE

1. Saarbrücken 20    30  49
2. Elversberg 20    25  45
3. Steinbach 19    21  42
4. Homburg 20    37
5. Mainz II 20    31
6. Hoffenheim II 20    29
7. Ulm 19    12  28
8. Walldorf 20    28
9. Aalen 20    26
10. Offenbach 19    -3  26
11. Freiburg II 19    -5  25
12. Bahlingen 19    -2  24
13. Alzenau 19    -2  24
14. Frankfurt 19    -6  24
15. Gießen 20    -17  21
16. Pirmasens 20    -14  16
17. Balingen 20    -24  11
18. Koblenz 19    -42  3
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