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Finalkrimi endet mit Niederlage im Elfmeterschießen

Spannung pur und Gefühlsachterbahn extrem – so lässt sich dieses Finale kurz zusammenfassen. Erst Führung, dann Rückstand, Ausgleich in letzter Sekunde und danach Verlängerung mit Elfmeterschießen. Am Ende fuhr man aber mit leeren Händen nach dem 6:7 i.E. nach Hause.

Der FCH ging mit der gleichen Startaufstellung ins Finale, die auch bereits im Halbfinale von Beginn an auf dem Feld stand. Coach Matthias Mink nahm personell lediglich eine Veränderung vor: Für Jannis Reuss rückte Neuzugang Ivan Sachanenko in den Kader.

Beide Teams waren von Beginn an hellwach und störten den Gegner bereits früh im Spielaufbau. Die erste Viertelstunde gab es so auf beiden Seiten kaum Chancen, das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Die erste FCH-Chance dann nach 17 Minuten, als Patrick Dulleck sich den Ball im Zentrum eroberte und aus gut 20 Metern abzog. Der Schuss wurde aber zur Ecke geklärt. Elversberg kam durch Patryk Dragon zur ersten gefährlichen Torchance, als dieser per Dropkick das Leder aus zentraler Position auf das Tor von David Salfeld schoss. Direkt danach folgte ein Freistoß der SVE. Zuerst in die Mauer, aber der Nachschuss war brandgefährlich: Feil knallte einen Volleyschuss an den Pfosten. Glück für Homburg (32.).

Wenige Minuten später zappelte der Ball im Netz von SVE-Keeper Lehmann, aber Dulleck stand beim Abschluss im Abseits. Weitere Chancen von Serkan Göcer (38.), Dulleck (41.) und Marcel Carl (43.) blieben auch ohne Erfolg. So ging es nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte torlos in die Halbzeit.

Es waren nur wenige Minuten gespielt, da zeigte Tim Stegerer erneut, welche Qualität seine weiten Einwürfe haben. Sein Einwurf fand den Weg zu Carl, der zur 1:0-Führung einschob (53.). Doch lange hielt die Freude nicht an. Elversberg nach dem Rückstand mit viel Druck auf die Defensive der Homburger, die Dragon dann nach einer Ecke überwinden konnte. Auch Keeper Salfeld war chancenlos – 1:1 (60.).

Keine zehn Minuten später fiel das zweite Tor der SVE wieder nach einem Eckball. Der Ball fiel genau vor die Füße des Neuzugangs Schnellbacher, der mit dem 1:2 die Partie zu Gunsten der Elversberger drehte. Der kurz zuvor eingewechselte Damjan Marceta hatte die Chance für den FCH auszugleichen (78.), setzte das Leder aber freistehend neben das Tor. Die letzten Sekunden der Partie liefen, als ein langer Abschlag von Salfeld auf den eingewechselten Loris Weiß kam und dieser eiskalt zum Last-Minute-Ausgleich einschob. Es ging also doch noch in die Verlängerung.

Die erste Hälfte der Verlängerung verlief ohne Großchancen auf beiden Seiten. Lediglich Standardsituationen brachten den FCH in Tornähe der SVE. Man merkte, dass bei beiden Teams langsam die Kräfte schwanden, die ersten Krämpfe machten sich bemerkbar. Und die Uhr tickte langsam, aber sicher dem Elfmeterschießen entgegen. So kam es dann auch.

Für den FCH verwandelte zuerst Lienhard, bei der SVE vergab Williams den ersten Schuss, da Salfeld grandios parierte. Danach verwandelten Carl und Baumgärtel. Den dritten Schuss vergab Stegerer, die SVE glich durch Gösweiner wieder aus. Telch und Dürholtz sowie Di Gregorio und Fernandez trafen ebenfalls. Auch das Elfmeterschießen ging somit in die Verlängerung. Marceta vergab, aber auch Conrad vergab. Dann hielt Lehmann den Ball von Maier und Tekerci ließ es sich nicht mehr nehmen und führte die SV Elversberg mit seinem Elfmeter zum Pokalsieg.

 

Aufstellung: Salfeld – Stegerer, Maier, Springfeld, Schuck (46. Plattenhardt) – Di Gregorio, Lienhard, Göcer (110. Telch), Sommer (75. Weiß) – Carl, Dulleck (71. Marceta)

Tore: 1:0 Carl (53.), 1:1 Dragon (60.), 1:2 Schnellbacher (70.), 2:2 Weiß (89.)

Tore Elfmeterschießen: 1:0 Lienhard, 2:0 Carl, 2:1 Baumgärtel, 2:2 Gösweiner, 3:2 Telch, 3:3 Dürholtz, 4:3 Di Gregorio, 4:4 Fernandez, 4:5 Tekerci

Gelbe Karten: Di Gregorio, Schuck, Sommer, Plattenhardt – Dragon, Dürholtz

Schiedsrichter: Fabian Knoll


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5. Alzenau 5    10
6. Elversberg 5    9
7. Kassel 5    8
8. Ulm 5    8
9. Balingen 4    7
10. Frankfurt 5    -1  7
11. Schott Mainz 4    -1  6
12. Aalen 5    -5  6
13. Mainz II 5    -6  6
14. Pirmasens 5    -3  5
15. Bahlingen 4    -3  4
16. Großaspach 5    -4  4
17. Stuttgart II 4    -4  4
18. Gießen 4    -2  3
19. Walldorf 4    -4  3
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21. Stadtallendorf 5    -5  2
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